Aptean ”Essen & Trinken”
Lebensmittel- und Getränkeunternehmen sind in einem der komplexesten und reguliertesten Märkte tätig. Die Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Lebensmittelsicherheit, Dokumentation und effizienten Betrieb steigen ständig, während gleichzeitig die Margen steigen und die Kunden eine hohe Lieferzuverlässigkeit und einheitliche Qualität erwarten.
BESTER APTEAN-PARTNER IN EUROPA 2025
Wir wurden zum besten Aptean-Partner Europas 2025 gekürt. Eine Anerkennung, die uns demütigt und auf die wir stolz sind – und die gleichzeitig bestätigt, dass unser gezielter Fokus auf Lebensmittel und Getränke einen echten Geschäftswert schafft.
Unsere Spezialisten arbeiten täglich mit einem tiefen Verständnis für die Anforderungen der Lebensmittelindustrie an Rückverfolgbarkeit, Qualität, Dokumentation und effizienten Betrieb. Wir entwickeln und implementieren Lösungen, bei denen das Geschäft immer der Ausgangspunkt ist und bei denen Technologie das Mittel ist, um Dynamik zu erzeugen. Die Auszeichnung unterstreicht unsere Position als Partner bei Aptean in Europa. Es spiegelt unseren kompromisslosen Qualitätsansatz, unsere enge Zusammenarbeit mit Kunden und unsere Fähigkeit wider, Komplexität in skalierbare, wertschöpfende Lösungen umzusetzen.
Ein großes Dankeschön an Aptean – unsere Kunden und Mitarbeiter, die dazu beigetragen haben, dass dies möglich wurde. Wir freuen uns darauf, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie noch weiter zu beschleunigen.
Zeit für eine umfassende Lösung
Viele Unternehmen kämpfen mit Systemlandschaften, die im Laufe der Zeit gewachsen sind:
- Mehrere separate IT-Systeme, die nicht miteinander kommunizieren
- Manuelle Arbeitsabläufe und Excel-Tabellen als tragende Bedienelemente
- Fehlende Übersicht über Lagerbestand, Charge, Haltbarkeit und Produktion
- Schwierige Dokumentation für Audits, Zertifizierungen und Behördenanforderungen
Die Folge sind oft Verschwendung, Ineffizienz und Geschäftsunsicherheit, doch mit der richtigen ERP-Plattform kann Komplexität in einen Wettbewerbsvorteil umgewandelt werden.
Typische Herausforderungen in der Branche
Lebensmittel- und Getränkeunternehmen teilen viele davon Grundlegende Herausforderungen, egal ob sie produzieren, verarbeiten oder vertreiben. Der gemeinsame Nenner ist hohe Komplexität, enge Anforderungen und die Notwendigkeit einer ständigen Kontrolle.
Nachfolgend sind einige der am weitesten verbreiteten Herausforderungen aufgeführt, die wir in der Branche sehen:
Mangelnde End-to-End-Rückverfolgbarkeit
Rückverfolgbarkeit ist kein Wettbewerbsparameter mehr, sondern im Laufe der Zeit zu einer gesetzlichen Anforderung und Voraussetzung für die Führung eines professionellen Lebensmittelunternehmens geworden. Dennoch stellen viele Unternehmen fest, dass es sowohl zeitaufwändig als auch unsicher ist, Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigwaren über Einkauf, Produktion, Lagerung und Vertrieb hinweg zu verfolgen.
Wenn Daten auf mehrere Systeme verteilt –oder manuell in Tabellenkalkulationen verarbeitet – werden, treten typischerweise Herausforderungen auf, wie zum Beispiel:
- Fehlende Übersicht darüber, welche Rohstoffe in welchen Produkten enthalten sind
- Unsicherheit über Batch- und Lot-Kontexte
- Langsamer und riskanter Umgang mit Produktrückrufen
- Schwierige Dokumentation für Kunden, Behörden und Zertifizierungsstellen
Die Folge sind ein erhöhtes Geschäftsrisiko, höhere Kosten und ständiger Druck auf die Organisation, wenn etwas schief geht.
Kurze Haltbarkeit und komplexe Lagerung
Viele Lebensmittel- und Getränkeunternehmen arbeiten mit Waren mit kurzer Haltbarkeit, unterschiedlicher Qualität und unterschiedlicher Herkunft. Gleichzeitig stellen die FEFO-Prinzipien, die Chargenkontrolle und das variable Gewicht (Fanggewicht) hohe Anforderungen sowohl an das Lager- als auch an das Produktionsmanagement.
Ohne ein ERP-System, das genau für diese Bedingungen entwickelt wurde, erleben Unternehmen oft:
- Veraltete oder ungenaue Bestandsdaten
- Fehlende Verbindung zwischen physischem Speicher und Systemaufzeichnungen
- Unnötiger Abfall durch abgelaufene oder verlegte Waren
- Schwierigkeiten bei der Planung der Produktion aus real verfügbaren Lagerbeständen
Es wirkt sich nicht nur auf die Kosten aus, sondern auch auf die Lieferzuverlässigkeit und die Kundenzufriedenheit.
Produktion mit vielen Sorten, Rezepten und Änderungen
Die Nahrungsmittelproduktion ist selten einfach. Rezepte, Zutaten, Allergene, Verpackungen und Produktvarianten müssen genau kontrolliert werden und häufig werden kontinuierlich Änderungen an Zusammensetzung, Lieferanten oder Produktionsparametern vorgenommen.
Kleine Änderungen können erhebliche Folgen haben, wenn sie nicht richtig gehandhabt werden:
- Falsche Kennzeichnung oder fehlende Allergeninformationen
- Ungleichmäßige Qualität von Charge zu Charge
- Erhöhte Verschwendung und Nacharbeit in der Produktion
- Mangelhafte Berechnung und unsichere Erträge
Ohne ein einheitliches System für Rezept- und Produktionsmanagement wird es schwierig sein, sowohl Qualität, Effizienz als auch Übersicht sicherzustellen.
Steigende Anforderungen an Qualität, Dokumentation und Compliance
Die Anforderungen an Lebensmittelsicherheit, Qualität und Dokumentation werden nur strenger sein. Zertifizierungen, Audits und Gesetze erfordern eine Dokumentation.
Dennoch sehen wir viele Unternehmen, in denen Qualitätsdaten vorliegen:
- Manuell oder in separaten Systemen registriert
- Sind prozessübergreifend schwer zu montieren
- Nur zu finden, wenn Audits oder Behörden an die Tür klopfen
Dies bedeutet, dass Mitarbeiter unnötig viel Zeit mit der Informationssuche verbringen, anstatt proaktiv an Qualität und Verbesserungen zu arbeiten.
ERP für die Lebensmittelindustrie
Ein ERP-System, das speziell für die Lebensmittelindustrie entwickelt wurde
Wenn Lebensmittelunternehmen nach einem ERP-System suchen, geht es selten um Standardfunktionen. Es geht darum, eine Lösung zu finden, die Rückverfolgbarkeit, Haltbarkeit, Qualität, Dokumentation und komplexe Produktion bewältigen kann, ohne weitere manuelle Arbeitsabläufe zu erstellen.
Die ERP-Lösung von Aptean für die Lebensmittelindustrie basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central und wird um branchenspezifische Funktionen erweitert, die die gesamte Wertschöpfungskette in der Lebensmittel- und Getränkeproduktion unterstützen. Dadurch ist die Lösung sowohl für Hersteller, Verarbeiter als auch für Händler geeignet.
Eine einheitliche ERP-Basis für Lagerung, Produktion und Qualität
Viele Unternehmen nutzen heute mehrere Systeme für Lagerung, Produktion, Qualität und Dokumentation. Dies führt zu Datenschutzverletzungen, Unsicherheit und einem Mangel an Überblick.
Mit einer lebensmittelangepassten ERP-Lösung werden diese Prozesse in einer integrierten Business Central-Umgebung zusammengeführt, in der Daten abteilungsübergreifend ausgetauscht werden. Es sorgt für eine bessere Konsistenz zwischen Lagerstatus, Produktionsplanung, Qualitätsanforderungen und Finanzen und reduziert den Bedarf an manuellen Kontrollen.
ERP mit integrierter Rückverfolgbarkeit und Compliance
In der Lebensmittelindustrie sind Rückverfolgbarkeit und Compliance keine optionalen Voraussetzungen, sondern Voraussetzungen für die Geschäftsfähigkeit. Ein ERP-System ohne Lebensmittellogik macht die Rückverfolgbarkeit zu einer manuellen Disziplin.
Die Lösung von Aptean soll die Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelproduktion als integralen Bestandteil täglicher Prozesse unterstützen. Dies bedeutet, dass Dokumentation, Batch-Kontexte und Verlauf automatisch im System aufgebaut werden und immer für Audits, Kundenanforderungen und Autoritätskontrolle zur Verfügung stehen.
Bessere Entscheidungsgrundlage in einer Branche mit geringen Margen
Lebensmittelunternehmen arbeiten oft mit geringen Margen und hoher Komplexität. Kleine Fehler bei der Planung, Preisgestaltung oder Bestandsverwaltung können erhebliche finanzielle Folgen haben.
Mit einem auf die Lebensmittelindustrie ausgerichteten ERP-System erhält das Unternehmen Zugriff auf aktualisierte und konsistente Daten, die bessere Entscheidungen über Beschaffung, Produktion, Kapazitätsauslastung und Lieferungen auf der Grundlage von Fakten unterstützen.
Skalierbares ERP für nationale und internationale Lebensmittelunternehmen
Unabhängig davon, ob das Unternehmen lokal oder länderübergreifend tätig ist, erfordert die Lebensmittelproduktion Flexibilität im ERP-System. Mehrere Währungen, Sprachen und Unternehmensstrukturen erhöhen die Komplexität erheblich.
Business Central bietet in Kombination mit der Lebensmittelfunktionalität von Aptean eine skalierbare ERP-Grundlage, die Wachstum, neue Märkte und sich ändernde Geschäftsmodelle unterstützen kann, ohne dass das System ersetzt werden muss.
Apteen ERP für die Lebensmittelindustrie
Aptean Essen & Getränk ERP Enterprise Edition ist ein komplettes End-to-End-ERP-System, das für Lebensmittelhersteller, Züchter und Händler entwickelt wurde. Die Lösung basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central und wurde speziell für Branchenanforderungen hinsichtlich Rückverfolgbarkeit, Qualität, Compliance und Effizienz entwickelt liefern Kettenmanagement entlang der gesamten Lieferkette.
Bestandsverwaltung und Produktdimensionsmanagement
Eine detaillierte Bestandskontrolle gibt Ihnen einen vollständigen Überblick über den Bestand bis hin zu Variante, Qualität, Herkunftsland, Verpackung, Rasse, Schnitt und Alter. Es gewährleistet einen genauen Lagerstatus in Echtzeit und eine bessere Planung über Einkauf, Produktion und Verkauf hinweg.
Beispiel in der Praxis:
Ein Lebensmittelhersteller kann genau sehen, welche Rindfleischchargen auf Lager sind, aufgeschlüsselt nach Schnitt, Alter und Herkunftsland, und sicherstellen, dass die ältesten Artikel zuerst verwendet werden, während er gleichzeitig die Kundenanforderungen an Herkunft und Qualität erfüllt.
Rückverfolgbarkeit und Lebensmittelsicherheit
Dank der durchgängigen Rückverfolgbarkeit können Sie Zutaten und Fertigprodukte entlang der gesamten Lieferkette sowohl vorwärts als auch rückwärts verfolgen. Es bietet schnelle Reaktionen auf Rückrufe und eine solide Dokumentation für Audits und Behörden.
Beispiel in der Praxis:
Im Falle einer Qualitätsabweichung kann das Unternehmen alle betroffenen Chargen in wenigen Minuten identifizieren, welche Kunden sie erhalten haben und welche Rohstoffe ohne manuelle Tabellenkalkulationen oder zeitaufwändige Nachforschungen verwendet wurden.
Qualitätsmanagement und Allergenverabreichung
Das System unterstützt eine erweiterte Qualitätskontrolle mit automatisierten Tests, Qualitätsprüfungen und Dokumentation während des gesamten Prozesses. Allergen- und Nährwertinformationen werden zentral kontrolliert und direkt mit Produkten und Chargen verknüpft.
Beispiel in der Praxis:
Enthält ein Rezept Allergene, sorgt das System automatisch für eine korrekte Kennzeichnung und Warnhinweise und verhindert, dass Produkte mit nicht deklarierten Allergenen weiter in die Produktion geschickt werden.
Inhaltsstoffe und Stücklisten mit intelligenten Substitutionen
Aptean bietet die volle Kontrolle über Zutaten, BOM (BOM) und Rezepte. Intelligente Substitutionen ermöglichen den Austausch von Rohstoffen ohne Kompromisse bei Qualität oder Rückverfolgbarkeit.
Beispiel in der Praxis:
Wenn ein bestimmter Rohstoff nicht verfügbar ist, kann die Produktion mit einer zugelassenen alternativen Zutat fortgesetzt werden, während Selbstkostenpreis, Allergene und Rückverfolgbarkeit automatisch aktualisiert werden.
Anbauer- und Produzentenmanagement
Die Lösung vereint das Management von Erzeugern und Produzenten in einem System. Verträge, Konsignationsbestände, Chargenrentabilität und Abwicklung werden gemeinsam und transparent abgewickelt.
Beispiel in der Praxis:
Ein Unternehmen kann die Erzeuger anhand der tatsächlichen Qualität, des Gewichts und des Preises pro Charge richtig einteilen und gleichzeitig einen Überblick über die Rentabilität pro Lieferant erstellen.
Kunden- und Artikellisten
Kundenspezifische Produkt- und Preislisten stellen sicher, dass jeder Kunde jedes Mal die richtigen Produkte, Preise und Konditionen erhält.
Beispiel in der Praxis:
Ein Großhändler kann für Einzelhandelsketten, Gastronomie- und Exportkunden unterschiedliche Sortimente und Preise festlegen, ohne das Risiko einzugehen, falsche Artikel oder Preise zu versenden.
Prognosen & Kaufverträge
Durch kollaborative Prognosen ist es möglich, Produktion und Einkäufe auf Grundlage der Historie, saisonaler Schwankungen und Kundenvereinbarungen und nicht auf Grundlage von Bauchgefühlen zu planen.
Beispiel in der Praxis:
Das Unternehmen kann den Einkauf von Rohstoffen für die Hochsaison auf Basis erwarteter Aufträge und Verträge planen und so sowohl Abfall als auch dringende Einkäufe reduzieren.
Handelsausschuss & Handelsmanagement
Der Handelsausschuss bietet einen Gesamtüberblick über Käufe, Verkäufe, Marktpreise und Verträge in Echtzeit.
Beispiel in der Praxis:
Einkaufs- und Vertriebsabteilungen können schnell auf Preisschwankungen auf dem Markt reagieren und Vereinbarungen treffen, die die Marge maximieren, ohne den Überblick über Lagerbestand und Logistik zu verlieren.
Logistik & Transportmanagement
Erweiterte Logistikfunktionen unterstützen Cross-Docking, gemischte Paletten und Rückverpackungen und machen den Vertrieb effizienter und kostengünstiger.
Beispiel in der Praxis:
Waren können direkt vom eingehenden in den ausgehenden Transport umgeladen werden, so dass Lieferzeiten verkürzt und Lagerkosten gesenkt werden.
Mobile Datenerfassung und EDI
Die mobile Datenerfassung ermöglicht Echtzeitaufzeichnungen direkt aus der Speicherung und Produktion, während EDI den Austausch von Bestellungen, Lieferbenachrichtigungen und Rechnungen automatisiert.
Beispiel in der Praxis:
Ein Lieferant nimmt Bestellungen elektronisch über EDI entgegen und die Mitarbeiter registrieren den Wareneingang auf dem Mobiltelefon ohne manuelle Eingaben oder Fehler.
Einstiegs- und Touchscreen-Lösungen
Touchscreen-Lösungen erleichtern Produktions- und Lagermitarbeitern die schnelle und korrekte Aufzeichnung von Daten, auch ohne ERP-Expertise.
Beispiel in der Praxis:
An der Produktionslinie werden Produktion, Qualität und Abfall direkt auf einem Touchscreen erfasst, sodass das Management die Kennzahlen stets in Echtzeit aktualisiert.
Kurs an der Küste
KYST war mit umfangreicher manueller Typisierung, schlechter Produktrückverfolgbarkeit und fragmentierter Handhabung von Attributen, Anhängen, Bestandsverwaltung, Etikettenverwaltung und Zahlungen konfrontiert, was zu Ressourcenverschwendung und geringer Sichtbarkeit führte und die Fähigkeit des Unternehmens zu effizientem Betrieb und Wachstum behinderte.
Mit einer lebensmittelspezifischen ERP-Lösung hat KYST die Weichen für interne Arbeitsabläufe hin zu einem überschaubareren und übersichtsbildenderen Steuerungssystem gestellt.
FAQ
Denken Sie über ein ERP-System für die Lebensmittelindustrie nach? Hier beantworten wir die zentralsten Fragen, die Entscheidungsträger typischerweise im Kaufprozess stellen.
Was sind die Vorteile eines ERP-Systems für die Lebensmittelindustrie?
Ein ERP-System für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sammelt Daten im gesamten Unternehmen, sodass Sie eine einheitliche Grundlage für Planung, Produktion, Lagerung, Qualität und Compliance erhalten. Sie erhalten unter anderem:
- Eine einheitliche Datenquelle (“einzige Quelle der Wahrheit”)
- Rückverfolgbarkeit sowohl vorwärts als auch rückwärts in der Lieferkette
- Gestärkte Lebensmittelsicherheit und Compliance
- Bessere Bestandsverwaltung und weniger Abfall
- Erhöhte Effizienz, Flexibilität und Rentabilität in einer dynamischen Branche
Warum brauchen Lebensmittelunternehmen ein branchenspezifisches ERP?
Standard-ERP ohne spezifische Funktionalität für Lebensmittel verfügt häufig nicht über Tools für z. B. Fanggewicht, Chargenverwaltung, Rezeptverwaltung und Zutatenverfolgung: Funktionen, die für die Lebensmittelproduktion von wesentlicher Bedeutung sind. Daher ist ein branchenspezifisches System wie Aptean besser gerüstet, um die einzigartigen Herausforderungen der Branche zu lösen.
Welche Abteilungen können von einem ERP-System profitieren?
Ein ERP-System für die Lebensmittelindustrie wird unternehmensweit eingesetzt. Dies gilt für die meisten Prozesse von Produktion, Lagerung und Logistik bis hin zu Vertrieb, Einkauf und Finanzen. Es schafft eine gemeinsame Informationsbasis sowohl für Produktionsmitarbeiter als auch für das Management.
Welche Funktionen sollte ein Lebensmittel-ERP priorisieren?
Zu den wichtigsten Funktionen, die häufig für Lebensmittel-ERP erwähnt werden, gehören:
- Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen bis hin zu Fertigwaren
- Bestandskontrolle mit Echtzeit- und FEFO-Steuerung
- Rezept- und Formularverwaltung
- Automatisierung der Qualitätskontrolle und Compliance-Prüfungen
- Allergenmanagement und Vorbereitung auf Rückrufe
- Nachfrageprognosen und -planung
- Ökonomische Analyse und Visualisierung für ein besseres Gewinnmanagement
Wie wird ein ERP-System implementiert?
ERP-Systeme für die Lebensmittelindustrie können implementiert werden als cloudbasiert (Software-as-a-Service) oder vor Ort. Cloud-Lösungen haben oft geringere Anfangskosten, erhöhte Flexibilität und höhere Betriebszeit, während On-Premise für spezielle IT-Anforderungen relevant sein kann. Unabhängig von der Lösung erfordert die Umsetzung Zeit, Planung und interne Verankerung.
Brauchen Mitarbeiter Schulungen?
Ja – wie bei jeder größeren Systemänderung wird es Schulungsbedarf geben, damit die Mitarbeiter das System optimal nutzen können. Der Vorteil eines branchenspezifischen ERP besteht darin, dass die Benutzeroberfläche für Benutzer, die bereits Microsoft-Tools wie Office und Outlook verwenden, oft intuitiver ist.
Was können Sie vom ROI (Return on Investment) erwarten?
Was können Sie vom ROI (Return on Investment) erwarten?
Es ist schwierig, den ROI konkret zu beziffern, aber ERP-Systeme können die Betriebseffizienz, die Auftragserfüllung, die Planungssicherheit und die Datenqualität verbessern. Ergebnisse, die typischerweise zu geringeren Kosten, weniger Fehlern und einem besseren Endergebnis im Laufe der Zeit führen. Viele Unternehmen verzeichnen bereits im ersten Jahr eine verbesserte Produktivität und einen geringeren Abfall.
Wie sollte sich das Unternehmen auf ein ERP-Projekt vorbereiten?
Vor der Umsetzung sollte das Unternehmen:
- Definieren Sie den Zweck und die Ziele von ERP
- Kritische Prozesse abbilden
- Bringen Sie eine interne Projektgruppe zusammen
- Bewerten Sie Systemanforderungen und Lieferanten sorgfältig.
Ein ERP-Projekt ist eine Investition in zukünftige Effizienz und erfordert Zeit, Engagement und klare Kommunikation.
Kann ERP mit anderen Systemen im Unternehmen integriert werden?
Ja, die meisten ERP-Systeme können in andere Geschäftssysteme integriert werden. Es ist jedoch wichtig, teure, maßgeschneiderte Integrationen zu vermeiden, die zukünftige Upgrades erschweren könnten. Lösungen wie Aptean bieten oft ein einheitliches Ökosystem, das den Bedarf an umfangreichen Anpassungen minimiert.
Was ist vom Lieferanten zu erwarten?
Ein guter ERP-Lieferant arbeitet nicht nur als Softwareverkäufer, sondern auch als Partner durch Implementierung und Betrieb. Das bedeutet Beratung, Unterstützung und Branchenexpertise, damit sich das System kontinuierlich entsprechend den Bedürfnissen des Unternehmens weiterentwickelt.