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BENUTZERERFAHRUNG (UX)

Digitale Lösungen scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern, weil sie nicht verwendet werden. Geringe Akzeptanz, ineffiziente Arbeitsabläufe und Benutzerverwirrung kosten Zeit, Produktivität und Geschäftswert.

Eine gute UX stellt sicher, dass digitale Lösungen verstanden, akzeptiert und in der Praxis eingesetzt werden. Indem Designentscheidungen auf realem Nutzerverhalten und Daten basieren, entstehen Lösungen, die die Arbeit im Alltag unterstützen und in der Realität funktionieren.

Bei UX geht es nicht um Design um des Designs willen, sondern darum, Komplexität zu reduzieren und Kohärenz zwischen Menschen, Prozessen und Technologie zu schaffen, damit Investitionen in digitale Lösungen tatsächlich Renditen bringen.

BESSERES ENDERGEBNIS DURCH BENUTZEREINBINDUNG

Bei großen digitalen Projekten ist die frühzeitige Einbindung der Nutzer der Unterschied zwischen beispielsweise einem verwendeten und einem gerade gestarteten System. Es geht nicht darum, was Benutzer denken, sondern darum, wie sie beispielsweise tatsächlich mit Ihren Systemen interagieren, wo sie stecken bleiben und was ihr Verhalten antreibt. Durch die Einbindung der Benutzer und die Grundlage der Lösung auf deren Daten wird das Risiko kostspieliger Fehler und die Entwicklung von Funktionen, die niemand nutzt, verringert.

McKinsey hat in dem Bericht: Der Geschäftswert von Design ab 2018, dokumentierte, dass Unternehmen mit starken Designpraktiken deutlich bessere Leistungen erbringen: Mit 32% höherem Umsatz und 56% höherer Rendite für die Aktionäre im Laufe der Zeit.

Wenn UX ein integraler Bestandteil der digitalen Strategie ist, wird es nicht nur zu einem Benutzervorteil – es wird zu einem Geschäftsvorteil.

ENTSCHEIDEN SIE MIT BENUTZERUMFRAGEN

Man braucht nicht unbedingt große Datenmengen, um etwas Wertvolles zu lernen. Tatsächlich zeigen Untersuchungen von Nielsen Norman Group, dass Sie bis zu 85 % der kritischsten Probleme erkennen können, indem Sie mit nur fünf Benutzern testen.

Verhaltensmuster und Benutzerfehler wiederholen sich schnell. Bereits beim dritten oder vierten Benutzer beginnen Sie, klare Trends zu erkennen – die Orte, an denen Benutzer stecken bleiben, verwirrt sind oder blind klicken. Und genau diese Muster bilden einen fruchtbaren Boden für sinnvolle Verbesserungen der Lösung.

UX, DIE ALLE UMFASST

Bei der Benutzerfreundlichkeit geht es darum, Menschen dabei zu helfen, sicher und schnell zu dem zu gelangen, was sie wollen. Barrierefreiheit stärkt diese Mission, indem sie sicherstellt, dass unterwegs niemand aussteigt.

Wenn Ihre digitale Lösung unterschiedliche Bedürfnisse, Situationen und Interaktionsweisen berücksichtigt, wird das Erlebnis nicht nur effektiv, sondern auch inklusiv. Und hier steigt das User Experience (UX) wirklich: wenn technische Anforderungen und menschliche Überlegungen zu einer höheren Einheit verschmelzen.