Verfügbarkeit
Digitale Zugänglichkeit Es geht darum, Lösungen zu finden, als Websites, Apps und Webshops, allen Benutzern zur Verfügung, unabhängig von Fähigkeiten, technischen Voraussetzungen oder Hilfsmitteln.
Im Jahr 2025 wurden die Anforderungen deutlich erweitert um EU-Gesetz zur Barrierefreiheit (Europäisches Gesetz zur Barrierefreiheit)wie jetzt Neben öffentlichen Organisationen Dazu gehören auch private Unternehmen – unter anderem innerhalb E-Commerce, Banken, Transport und digitale Dienste.
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KEIN HINDERNIS BEI BEHINDERUNG
Wenn Ihre digitale Lösung verfügbar ist, stellen Sie eine möglichst große Käufergruppe sicher, da jeder auf die Inhalte zugreifen und sie verstehen kann. Es ist insbesondere für Menschen mit Seh- und Hörverlust, motorischen Problemen oder kognitiven Schwierigkeiten notwendig.
Aber eine gute Erreichbarkeit kommt tatsächlich allen zugute, zum Beispiel älteren Nutzern, Menschen mit vorübergehenden Verletzungen oder denen, die ihr Mobiltelefon unterwegs nutzen. In Europa hat 1 von 4 eine Behinderung, und für sie sollte Ihre digitale Lösung kein Hindernis darstellen.
UX, DIE ALLE UMFASST
Bei der Benutzerfreundlichkeit geht es darum, Menschen dabei zu helfen, sicher und schnell zu dem zu gelangen, was sie wollen. Barrierefreiheit stärkt diese Mission, indem sie sicherstellt, dass unterwegs niemand aussteigt.
Wenn Ihre digitale Lösung unterschiedliche Bedürfnisse, Situationen und Interaktionsweisen berücksichtigt, wird das Erlebnis nicht nur effektiv, sondern auch inklusiv. Und hier steigt das User Experience (UX) wirklich: wenn technische Anforderungen und menschliche Überlegungen zu einer höheren Einheit verschmelzen.
EU-STANDARDS UND -ANFORDERUNGEN
Die spezifischen EU-Standards für digitale Zugänglichkeit, auch genannt: Richtlinien zur Barrierefreiheit von Webinhalten (abgekürzt WCAG) beschreibt, wie digitale Lösungen so konzipiert, strukturiert und programmiert werden, dass sie für alle Benutzer funktionieren.
Die Leitlinien basieren auf vier Grundprinzipien:
Wahrnehmbar
Alle Inhalte müssen für den Nutzer auf mindestens eine Weise wahrnehmbar sein. Dies bedeutet beispielsweise, dass Text einen ausreichenden Kontrast zum Hintergrund aufweisen muss, dass Bilder alternative Texte erhalten und dass Videos Untertitel oder Transkriptionen haben.
Bedienbar
Die Benutzeroberfläche muss für jeden bedienbar sein. Das bedeutet zum Beispiel, dass alle Inhalte mit einer Tastatur navigiert werden können, dass es eine klare Fokusmarkierung gibt und dass Animationen angehalten oder ausgeschaltet werden können.
Verständlich
Der Inhalt muss leicht lesbar, vorhersehbar und navigierbar sein. Das bedeutet, dass Texte klar und einfach sein müssen, dass Fehlermeldungen erklären müssen, was getan werden kann, und dass die Navigation konsistent sein muss.
Robust
Der Inhalt muss geräte-, bildschirmlese- und browserübergreifend funktionieren. Es erfordert eine ordnungsgemäße HTML-Struktur und semantischen Code, damit Hilfsmittel den Inhalt richtig “verstehen” und rendern können.
WAS KANN MAN SELBST MACHEN?
Gute UX und Zugänglichkeit erfordern einen soliden Ausgangspunkt. Hier sind die Grundlagen, die Sie sichern sollten, bevor Sie darauf aufbauen:
- Gut organisierter Inhalt: Strukturieren Sie Ihre Seiten mit klaren Titeln und übersichtlichen Überschriften, damit Benutzer leicht navigieren und den Inhalt verstehen können.
- Schaltflächen: Platzieren Sie große und leicht verständliche Schaltflächen an strategischen Stellen, damit Benutzer intuitiv mit der Seite interagieren können, auch wenn die Seite von einem Dienstprogramm gelesen wird.
- Leicht verständliche Links: Vermeiden Sie vage Formulierungen wie ”Klicken Sie hier” im Link, da es nicht viel darüber aussagt, wohin der Benutzer geleitet wird. Wenn Sie hingegen schreiben ”Melden Sie sich hier für den Workshop an”, Sie führen Ihren Benutzer den ganzen Weg.
- Konsistente Beschriftungen: Achten Sie darauf, auf Ihrer gesamten Website einheitliche Etiketten zu verwenden. Dass Sie beispielsweise jedes Mal, wenn der Benutzer zur vorherigen Seite zurückkehren kann, denselben blauen Pfeiltyp verwenden.
- Optimierte Benutzeroberfläche: Vorhersehbarkeit ist der Schlüssel zur Zugänglichkeit. Es geht darum, die Seiten nach Möglichkeit zu vereinheitlichen. So wird sichergestellt, dass der Nutzer schnell sieht, wie Ihre Lösung aufgebaut ist und findet, was er sucht.
- Lesbarer und klarer Text: Halten Sie die Sprache einfach und vermeiden Sie es, wichtige Informationen durch Emojis zu ersetzen.
Zeit für die Verfügbarkeit
Wenn Ihre digitale Lösung darin besteht, jeden zu umarmen, unabhängig von motorischen Herausforderungen oder kognitiven Schwierigkeiten, erfordert sie eine starke UX – und wir können dabei helfen. Wir sind Detailfreaks bis zum inneren Pixel und entwerfen Benutzererlebnisse, mit denen jeder interagieren kann.
Wenn Sie einen strategischen Ausgangspunkt, eine Bewertung Ihrer aktuellen Lösung oder einen Plan zur Implementierung der Barrierefreiheit wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Beratung zur Verfügung.