Kunde
Fabo Lernlabor
Branche
NGO
Jahr
2025
Dienstleistungen
Softwareentwicklung
Fabo Lernlabor
Fabo ist nicht wie die meisten digitalen Lernumgebungen. Als Teil der Dänischen Volkskirche-Hilfsorganisation steht Learning Lab hinter einer Initiative, die mehr als 30 NGOs weltweit mit einem gemeinsamen Ziel vereint: die Förderung von Wissen, Kapazitäten und Zusammenarbeit durch digitales Lernen.
Aber sie wollten sich nicht mit einer Fertiglösung zufrieden geben. Sie wollten Kontrolle, Anpassungsmöglichkeiten und Datensouveränität in einer Welt, die von abonnementbasierten SaaS-Produkten dominiert wird.
Visionen erfordern mehr als nur Ambitionen – sie erfordern die richtigen Technologien und die richtigen Partner. Für Learning Lab bestand der nächste Schritt darin, die Idee der digitalen Souveränität und des nutzerorientierten E-Learnings in eine konkrete Plattform umzusetzen, die sowohl Wachstum als auch Komplexität bewältigen konnte. Das Ergebnis war die „Fabo-Lernplattform”.
Herausforderung: Fabo benötigte eine E-Learning-Plattform, die als eigenständiges Produkt aufgebaut und weiterentwickelt werden konnte, war jedoch durch Standard-LMS-Lösungen eingeschränkt, die nicht genügend Freiheit boten, um mit Lernformaten, Benutzerabläufen und Geschäftsmodellen zu experimentieren.
Von der Vision zur Realität mit Moodle und KOLLAB
Die Wahl fiel auf Moodle – die E-Learning-Antwort auf WordPress. Ein flexibles Open-Source-LMS-System, das KOLLAB in enger Zusammenarbeit mit Learning Lab zu neuen Höhen geführt hat.
Gemeinsam haben sie Moodle 4.4 entwickelt und eingerichtet, komplett mit Modulen für Quizze, Wikis, Videos und automatisierte Rezertifizierungen. Das bedeutet, dass Kurse einmal im Jahr obligatorisch gemacht werden können und das System selbst Erinnerungen versendet und den Fortschritt meldet:
„Wir nutzen Moodle als gemeinsame Plattform für Lernen, Wissensaustausch und Zusammenarbeit. Die Plattform unterstützt den Dialog und den Zugang zu Wissen und wird bei der Arbeit mit verschiedenen fachlichen Themen eingesetzt, darunter Nachhaltigkeit und Reduzierung von Lebensmittelabfällen“, erklärt Christoffer Bengt Meier, Leiter des Learning Lab.
Benutzerfreundlichkeit war ein roter Faden während der gesamten Entwicklung. Trainer und Lehrkräfte können ohne technischen Hintergrund ganz einfach Kurse erstellen, und die Benutzer können intuitiv durch ihre Lernprozesse navigieren. Es wurden sogar Onboarding-Kurse in Moodle erstellt, in denen erklärt wird, wie man Moodle verwendet:
„Moodle ist Teil der gesamten Plattformlandschaft für Lernen und Wissensaustausch von Folkekirkens Nødhjælp. Die Plattform ist in Fabo integriert und ergänzt die bestehende SharePoint-Lösung“, erläutert er.
Was ist Moodle und warum ist es für moderne Unternehmen relevant?
Stellen Sie sich eine Lernumgebung vor, in der Sie die volle Kontrolle über Inhalte, Zugriff und Daten haben. Ganz ohne Bindung an einen externen Anbieter oder Einschränkungen durch teure Lizenzmodelle.
Das ist der Kern von Moodle. Als weltweit am weitesten verbreitetes Open-Source-LMS (Learning Management System) ist Moodle eine Plattform, auf der Organisationen – von Universitäten über Unternehmen bis hin zu NGOs – ihre digitale Lernreise selbst gestalten können.
Moodle funktioniert wie WordPress, nur für Lernzwecke: Sie können es mit Modulen anpassen, selbst hosten oder Hilfe von einem Partner wie KOLLAB in Anspruch nehmen, und Sie sind Eigentümer aller Ihrer Daten. Für Unternehmen bedeutet das volle Flexibilität – sowohl in Bezug auf Funktionalität als auch auf Sicherheit. Es lässt sich in bestehende Systeme (wie Active Directory) integrieren, Lernprozesse automatisieren und von wenigen bis zu Tausenden von Benutzern skalieren – und das alles, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen.
Aber das ist noch nicht alles. Moodle ermöglicht es Ihnen, sowohl intern als auch extern Schulungen anzubieten – zum Beispiel für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, die Schulung von Partnern oder die Zertifizierung von Lieferanten. Sie können den Zugriff bis hinunter auf die Ebene einzelner Abteilungen anpassen, und die Plattform kann als eine Art „Akademie” fungieren, ohne dass sie mit den übrigen IT-Systemen des Unternehmens verknüpft werden muss.
Für eine Initiative wie Fabo, die mit vielen Partnern zusammenarbeitet und ein hohes Maß an Komplexität aufweist, ist Moodle ein strategisches Werkzeug. Dies gilt jedoch ebenso für Unternehmen, die Lernen und Compliance sicherstellen möchten, ohne Kompromisse bei Flexibilität oder Datensicherheit einzugehen.
Moodle ist in der Tat eine digitale Säule, die die Lernanforderungen der Zukunft tragen kann.
Eine Zusammenarbeit, die auf Vertrauen und Timing basiert
KOLLAB hat nicht nur technische Unterstützung geleistet, sondern war auch ein echter Partner auf Fabos digitaler Reise. Anstelle eines festen Projektmodells war die Zusammenarbeit flexibel und bedarfsorientiert:„Wir haben seit vielen Jahren eine reibungslose Zusammenarbeit, bei der unsere Bedürfnisse immer schnell ernst genommen werden. Wenn wir Wünsche für neue Anpassungen oder Entwicklungen haben, dauert es nicht lange, bis diese Teil der Roadmap sind. Und wenn etwas kritisch ist, wird es schnell bearbeitet. Das schafft ein großes Gefühl der Sicherheit in unserer Zusammenarbeit“, sagt Christoffer Bengt Meier.
Die Aktualisierung auf Moodle 4.4 wurde in Zusammenarbeit mit einem Entwickler durchgeführt. Der Prozess war durch einen engen Dialog gekennzeichnet, der eine reibungslose Abwicklung des Upgrades ermöglichte:„Wir schätzen es sehr, dass wir bei größeren Entwicklungsprojekten physisch mit dem KOLLAB-Team zusammenarbeiten konnten. Das macht den Prozess sowohl schneller als auch besser – agile Entwicklung in der Praxis“, betont Christoffer Bengt Meier.
Genau diese Kombination macht die Zusammenarbeit so wertvoll.
Funktionalität mit Tiefe und Flexibilität
Das System ist so konzipiert, dass es sowohl Komplexität als auch Dezentralisierung bewältigen kann. Jede Organisation hat ihren eigenen Bereich, und Benutzer können beispielsweise durch die Integration mit Active Directory hierarchisch organisiert werden.
Fabos LMS unterstützt sowohl interne Kurse als auch netzwerkbasierte Kurse und offene Ressourcen:
„Im Netzwerk wird FABO als Plattform für Dialog und Wissensaustausch genutzt. Die Plattform dient der Kommunikation mit Partnern und der Vermittlung von Informationen und Lerninhalten über verschiedene Bereiche hinweg“, sagt Christoffer Bengt Meier.
Diese Kultur des Teilens und der Flexibilität ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg von Fabo.
Wenn Qualität und Vertrauen Hand in Hand gehen
Eine starke Zusammenarbeit macht sich nicht nur auf technischer Ebene bemerkbar, sondern auch in Form von Sicherheit, Engagement und hoher Fachkompetenz. Bei Learning Lab hat die Zusammenarbeit mit KOLLAB einen neuen Standard dafür gesetzt, wie eine Partnerschaft funktionieren sollte:
„Die technische Zusammenarbeit mit KOLLAB bei der Umstellung auf Fabo 4.4 war vorbildlich. Alle Details wurden mit großer Präzision behandelt, und das Ziel war stets eine stabile und reibungslose Implementierung. Es ist eine Freude, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der so viel Wert auf Qualität legt“, sagt Tanya Tierney, Technology Lead bei Learning Lab.
Diese Worte unterstreichen nicht nur die Zufriedenheit, sondern zeugen auch von einer Zusammenarbeit, in der hohe technische Kompetenz mit Verständnis für die Bedürfnisse der Organisation und dem echten Wunsch, etwas zu bewegen, kombiniert wird.
Ein Vorbild, an dem sich andere orientieren können
Fabo ist ein gutes Beispiel dafür, wie Open-Source-Technologie in Kombination mit strategischer Zusammenarbeit einen Mehrwert schafft, der weit über das Technische hinausgeht. Es geht nicht nur darum, eine Plattform aufzubauen, sondern eine Lernkultur zu fördern, die wachsen, sich teilen und anpassen kann. Und genau hier macht KOLLAB den Unterschied: indem es Lösungen liefert, die in der Praxis funktionieren und Organisationen in die Lage versetzen, sowohl unabhängig als auch skalierbar zu sein.